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  • butze2710

Nachlese zu Wendezelle Leuchtet

Am 06.12.2017 war es soweit. Lange angekündigt und von vielen schon freudig erwartet, brachte die Traditionsgemeinschaft Wendezelle das alte Spritzenhaus am Wendezeller Ring in Wendeburg zum Leuchten.

Als sich die Vorstandsmitglieder und weitere fleißige Helfer am Wendezeller Ring zum Aufbauen des Glühwein- und Bratwurststandes einfanden, wurden sie erst einmal herzlich begrüßt und überrascht.

Annemarie Urbanek, Anwohnerin am Wendezeller Ring, überraschte das Aufbauteam mit frischem Kaffee und selbst gebackenem Zuckerkuchen nach dem Rezept von Friedel Ahlers, ihrem Vater. Bei relativ frischen Temperaturen und aufkommendem frische Wind war dies eine sehr nette Geste der Spenderin. Dafür geht ein besonderer Dank der Tradi an Annemarie Urbanek.

Viele Abende haben Mitglieder der Traditionsgemeinschaft, kurz Tradi, am und im Spritzenhaus verbracht, um die technischen Voraussetzungen für die weihnachtliche Beleuchtung zu schaffen. Alex-Butze- Lehne und Marcel Kamp zeigten verantwortlich für die technische Umsetzung und schafften zeitlich auch eine Punktlandung. Aber auch hier ging es nicht ohne zusätzliche Unterstützung. Angefangen vom Trecker mit Frontlader von Lothar und Christian Lehnig, dem MSC Wendeburg mit seinem Equipment bis zur Leiter der Jungen Gesellschaft, die kurzzeitig ausgeliehen wurde, wurde hier gerne geholfen und mitgewirkt.

Ziel der Aktion war es, das Spritzenhaus in der Vorweihnachtszeit festlich zu erleuchten und dem Wendezeller Ring insgesamt seinen Stellenwert als Wiege des Ortes Wendezelle zu erhalten. Bereits im Vorfeld fand diese Idee viel positiven Anklang bei den Wendezellern.

Pünktlich am 06.12.2017,  um 17:30 Uhr, begrüßte der Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft Wendezelle, Detlef Marschall, die erschienenen Gäste und zeigte sich sehr angenehm überrascht über die hohe Resonanz und

Besucherzahl für diese erstmalig so durchgeführte Veranstaltung. Rund 250 Besucher konnten begrüßt werden. Darunter der Bürgermeister der Gemeinde Wendeburg, Gerd Albrecht, und der Ortsbürgermeister

Sigurt Grobe. Der ehemalige Pastor Wendeburgs, Otto Pfingsten nebst Gattin, war genauso vertreten wie der gerade am 06.12. aus dem Krankenhaus entlassenen Gemeindeheimatpfleger Rolf Ahlers. Gäste aus Zweidorf und Wendeburg waren in einer erfreulichen Anzahl vertreten. Selbst aus Braunschweig konnten Besucher begrüßt werden. Besonders erfreulich war aber der Besuch und das Interesse von einigen Wendezeller Neubürgern am kulturellen Leben im Ort. Hier war wohl auch der angekündigte Nikolausbesuch für die Kinder ein Grund für die Eltern an „Wendezelle Leuchtet“ teilzunehmen. So war es von den Organisatoren auch geplant und beabsichtigt.

Nach der Begrüßung durch Detlef Marschall wurde unter großem „Ahhhh“ und „Ohhh“ die Beleuchtung am Spritzenhaus eingeschaltet. In weiß und rot sind die Dachkonturen des Spritzenhauses nachgezeichnet.

Der Nikolaus erschien pünktlich und erfreute die kleinen, schon aufgeregten, Besucher mit kleinen Nikolaustüten während sich die weiteren Besucher bei Glühwein und Bratwurst erwärmten und sich in viele schöne Gespräche vertieften. Die ausgeschenkten Getränkemengen und verzehrten Bratwürste sprengten jegliche vorherige Planungen und Prognosen. Zum Glück war es ein Wochentag und die Geschäfte hatten bis 22:00 Uhr geöffnet, so dass nachgekauft werden konnte.

Sehr schön war es, als die Singgemeinschaft der Chöre, bestehend aus dem Gemischten Chor Wendezelle, dem Frauenchor Zweidorf und dem Männergesangverein Zweidorf, unter der bewährten Leitung von Kirsten Friesland, alte bekannte deutsche Weihnachtslieder vortrug. Viele der Gäste sangen besinnlich mit und die Interpreten wurden zum Schluß mit großem Applaus bedacht.

Viele der Besucher wünschten sich, dass diese Aktion auch in Zukunft beibehalten werden sollte. Wie Detlef Marschall berichtet, kann sich die Traditionsgemeinschaft Wendezelle gut vorstellen auch in den kommenden Jahren das Spritzenhaus in der Vorweihnachtszeit wieder zum erleuchten zu bringen. Die Beleuchtung erfolgt täglich in der Dunkelheit vom 06.12., Nikolaustag,  bis zum Drei-Königstag des Folgejahres.

Die Traditionsgemeinschaft Wendezelle bedankt sich bei allen zusätzlichen Helfern, ohne die es nicht möglich gewesen wäre die Versorgung der Besucher an diesem Abend sicher zu stellen. Ob von der Kyffhäuserkameradschaft Wendezelle  oder dem TSV Wendezelle alle haben uneigennützig zum Gelingen beigetragen. Der Dank der Tradi geht aber auch an die Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine, der Volksbank eG Wolfenbüttel, dem Rewe-Markt Wendeburg, Edeka-Ankermann-Wendeburg und dem Gesellschaftshaus „Wendezeller Stuben“ für die tolle Unterstützung und Hilfe bei der Vorbereitung und Umsetzung der Veranstaltung.

Möglich wurde die Aktion auch nur, weil der eigentliche Nutzer des Spritzenhauses, die Jugendfeuerwehr Wendeburg-Kernort, mit ihrem Vorsitzenden des Fördervereins der Jugendfeuerwehr, Dirk-Piepe-Schäfer den Zugang und die Nutzung ermöglicht und unterstützt haben.


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